Der «Prix Colladon» wird seit 2013 verliehen. Jean-Daniel Colladon (1802-1893) war ein Schweizer Physiker der wegweisende Untersuchungen zur Schallgeschwindigkeit des Wassers durchgeführt hat.

Mit dem Preis wird die Publikation von praxisrelevantem akustischem Wissen von Akustikern gewürdigt und ausgezeichnet.

Der Preis kann ausgerichtet werden als:

  • Förderpreis für Abschlussarbeiten junger AkustikerInnen (Dissertation, Master, CAS, MAS)
  • Anerkennungspreis für Publikationen oder dokumentierte Werke erfahrener AkustikerInnen (z.B. Bücher, Artikel in Fachzeitschriften, Konferenzbeiträge, ausgeführte Werke)

Der Preis wird in der Regel alle 2 Jahre verliehen.

Die Preisverleihungsordnung gibt über die Einzelheiten Auskunft.

1826 führte Jean-Daniel Colladon, (wahrscheinlich) gemeinsam mit seinem Freund, dem Mathematiker Charles Francois Sturm (1803 – 1855), im Genfer See erstmals genaue Messungen der Schallgeschwindigkeit für Wasser durch. Für diese Arbeit erhielt er 1827 den Grand Prix der französischen Akademie der Wissenschaften in Paris. (Quelle: Vortrag Peter Költzsch, Dresden)

Preisträger:

2013: Walter Lips (Vorlesungsskript Akustik für Gebäudetechnik-Ingenieure)

2015: Reto Pieren (Publikation: Predicting sound absorption coecients of lightweight multilayer curtains using the equivalent circuit method, Applied Acoustics 92 (2015))

2017: Beat Hohmann (Suva-Publikation: Musik und Hörschäden - Informationen für alle, die Musik spielen oder hören)

2019: Sabine von Fischer (Publikation: Das akustische Argument, Wissenschaft und Hörerfahrung in der Architektur des 20. Jahrhunderts, gta Verlag 2019)

2021: Beat Schäffer (Publikation: Residential green is associated with reduced annoyance to road traffic and railway noise but increased annoyance to aircraft noise exposure, Environment International 143 (2020) 105885)